Reportagen
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Ein Rundgang durch Genua zu den Geheimnissen der Stadt.
(Copyright: Gabriela Bonin) Jeder Genuesi kennt die "Fabbrica Cioccolato R. Viganotti", weiss, dass man sich hier inmitten von Genuas Altstadt die erlesensten Pralinen besorgt. Fremde Besucher der Stadt ahnen indes nichts davon... |
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Lange als Italiens Aschenbrödel geschmäht, hat sich Genua einem radikalen Facelifting unterzogen. Mit Erfolg: 2004 wird die Metropole Liguriens zur europäischen Kulturhauptstadt.
(2004 geschrieben für die deutsche Frauenzeitschrift Amica, Copyright: Gabriela Bonin) Beim ersten mal fallen sie alle darauf rein: Bestellen ein simples Bier oder einen Prosecco – und dann serviert der Kellner ein Tablett voller Schälchen und Gläser, als ob man aller Art von Antipasti angefordert hätte: Salami, Kapernäpfel, Oliven, Foccacia und andere lokale Spezialitäten türmen sich vor den Genua-Einsteigern ... |
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Keine italienische Schönheit ist so sehr verkannt wie Genua. Doch nun, da sie 2004 Europas Kulturhauptstadt wird, zeigt sie, was sie zu bieten hat.
(Text aus dem Jahr 2004, Copyright: Gabriela Bonin) So einen wie den Finollo dürfte es eigentlich gar nicht mehr geben. So einer ist aber typisch für Genua: Gilt als eine der feinsten Adressen Italiens, bezeichnet sich als „einen der letzten wahren Antiglobalisten“ der Modewelt, lässt dabei eine Spur Ironie über sein Gentleman-Lächeln huschen und weist stolz darauf hin, dass die Jugendstil-Vitrinen seiner Schneiderei noch genau so aussehen wie anno 1899... |
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