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      <title>Ligurien Blog - myliguria.com</title>
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      <description>Ligurien Blog</description>
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<title>Ligurien Blog - myliguria.com</title>
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			<title>in memoria …</title>
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				<description>Neulich in Pentema, irgendwo im ligurischen Appenin, eine ziemlich kurvige halbe Stunde vom Meer entfernt: aus dem Tal über einen Pass mit spektakulärer Aussicht gleichzeitig auf Mittelmeer und Seealpen. Dahinter kräuselt sich waghalsig das schmale Asphaltband in scharfen Kurven und wo es endet, dort verkrümelt sich ein Dorf zwischen Wäldern und verwilderten Terrassenfeldern – Pentema.

Ungefähr zehn Menschen leben noch in den Häusern, die sich an den Hang rund um die Kirche drücken. Im Sommer...</description>
					<pubdate>Wed, 18 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>La Spezia, Piazza Brin - Molto berlinese!</title>
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				<description>Wenn junge Italiener etwas unkonventionell und cool finden, dann sagen sie neuerdings gerne: &quot;Molto berlinese&quot;. Damit ist gemeint: Querdenken, etwas Ambitioniertes auf die Beine stellen, eben alles was nicht mit dem jahrzehntelangen kulturellen Stillstand der Berlusconi-Ära identifiziert wird. Berlins legendäre Clubkultur dient vielen als Inspiration.Freunde aus Levanto wollen mir daher die alternative Kulturszene von La Spezia zeigen. Die sei natürlich: „Molto berlinese!“ Es wird unse...</description>
					<pubdate>Thu, 08 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Monterosso existiert schon seit 20 Jahren nicht mehr!</title>
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				<description>Mit dieser provokanten Aussage hat der in Italien bekannte Schriftsteller und Journalist Maurizio Maggiani in der ligurischen Tageszeitung &quot;Il Secolo XIX&quot; die Debatte über die kulturellen und politischen Konsequenzen aus der Überschwemmungskatastrophe in den Cinque Terre begonnen. Mit meinem Beitrag möchte ich die notwendige Debatte auch unter den Lesern von myliguria eröffnen.Am Morgen des 25. Oktober (Tag der Katastrophe) war ich in Levanto unterwegs, es regnete bereits, als ich eine...</description>
					<pubdate>Wed, 30 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Normal sein</title>
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				<description>Dieser Tage reiben wir uns die Augen. Es ist, als ob im Fernsehen „Tutti Frutti“ plötzlich durch das „Wort zum Sonntag“ ausgetauscht worden wäre, statt Austern und Schampus gibt’s Brot und Butter und nach der wüsten Party in sturmfreier Bude kommen die Eltern zu früh nach Hause zurück: Schnapsleichen schnarchen noch auf dem Sofa, Bierpullen kullern über’s Parkett, es riecht nach Rauch und Alkohol und anderen unappetitlichen Exkrementen. Rums – Tür auf, Frischluft, Aufräumen. Hopp hopp hopp. Und ...</description>
					<pubdate>Thu, 24 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Cinque-Terre-Kalender als Erste Hilfe</title>
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				<description>Wer im Ausland weilte und via Presse und Internet nach Ligurien schaute, fühlte sich ohnmächtig. Ich fragte mich ziemlich ratlos, wie ich den Einheimischen helfen könnte: Am 25. Oktober gingen sintflutartige Regenfälle über Ligurien nieder und haben Schlamm- und Gerölllawinen ausgelöst: Vernazza, Monterosso (zwei der bekannten Cinque-Terre-Dörfer), einige Dörfer im Hinterland, und (einige Tage später auch) Genua wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen.;nbsp;Viele ausländische Besucher lieben di...</description>
					<pubdate>Fri, 18 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Vodoo - Tag 4</title>
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				<description>Die Mehrheit ist dahin, rette sich wer kann. Aber Berlusconi wäre nicht Berlusconi, wenn er schlicht zurücktreten würde. Am Morgen danach, also nach dem &quot;demnächst-bin-ich-dann-vielleicht-mal-weg&quot;, drehte Berlusconi eine Runde durch Radio und Fernsehen, in La Stampa konnte man bereits ein erstes Interview lesen. Er ließ Italien wissen, dass er seine Versprechen einlöst und erst vom Sessel rutscht, wenn das angedrohte Stabilitätsgesetz im Parlament verabschiedet wurde.Was wollte der Cav...</description>
					<pubdate>Thu, 10 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Voodoo gegen Bunga Bunga – Tag 10</title>
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				<description>Lassen wir die allerletzten Skandale seit dem Sommer einfach mal liegen – es ging um Korruption und Klüngelei, Zuhälter, Huren und deren „Endverbraucher“ (das Copyright für die Verwendung des Wortes liegt in diesem Zusammenhang bei Berlusconis Anwalt Gheddini), es ist alles nachzulesen in abgründigen Abhörprotokollen und, um es kurz zu machen: der Endverbraucher ist noch immer Ministerpräsident von Italien. Und mit ihm seine Sippschaft im Parlament und außerhalb.Basta, basta, basta. Die Börse im...</description>
					<pubdate>Thu, 03 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Italien auf der Titanic</title>
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				<description>Sommer in Italien – und das Leben zerbröselt … Wenn Anfang Juni die Schulferien beginnen, stiert man noch etwas ungläubig in den sommerlichen Abgrund, der sich da drei Monate lang und breit öffnet, dann lässt man sich langsam fallen, fallen, fallen und taumelt im August mit tutta bella Italia ins kollektive Koma am Meer. Jahr für Jahr, es ist wie ein Sog, sofern man nicht rechtzeitig über die Alpen geflüchtet ist.Aber dieses Jahr ist alles irgendwie anders. In Genua wurde der kälteste Juli seit ...</description>
					<pubdate>Sat, 06 Aug 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Die Ja-Sager</title>
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				<description>Italien, im Juni 2011.1. Berlusconi hat bei den Kommunalwahlen krachend verloren. Die Schuld? Schwache Kandidaten, behauptet der Premier, und tödlich wären auch Talkshows wie Annozero gewesen.2. Der Fussballverband hat – mal wieder – einen kernigen Wettskandal: Für den gewünschten Endstand einiger Spiele der vergangenen Saison wurden Fussballer bestochen oder bekamen, wie orginell (!), von Kollegen heimlich Schlafmittel verpasst. Sofern die Profis dann überhaupt noch auf den Platz fanden, daddel...</description>
					<pubdate>Sat, 11 Jun 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Das &#34;Stalingrad Italiens&#34;</title>
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				<description>Wenn heute (29. Mai) um 15 Uhr in vielen italienischen Städten die Wahllokale schließen, dann … die italienische Opposition trommelt schon mal … dann könnte alles anders werden, dann könnte alles möglich sein.;nbsp; Dann … ja, was? Dann wird es einige neue Bürgermeister geben. Das ist sicher. Auch in Mailand? Vermutlich auch in Mailand und das wäre … ja, man mag noch gar nicht dran denken. Hätte was von Revolution. Nach zwanzig Jahren könnte, könnte erstmals wieder, ein Kandidat der Mitte-Links ...</description>
					<pubdate>Sun, 29 May 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Schleifen der Gemeinschaft</title>
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				<description>Es gibt eine Form von Glück, die man der ganzen Welt zurufen will. Zum Beispiel: „Ich, Mario, bin heute Vater geworden...! Evviva!“ oder „Emma ist geboren! Das schönste Mädchen auf Erden!“ Am besten jubeln lässt es sich in der Gemeinschaft. Darum wohl haben die Italiener die fiochi nascita erfunden, die Geburtsschleifen, die jeden an ihrem Vater- und Mutterglück teilhaben lässt. Kaum ist ein Kind zur Welt gekommen, zieren die Schleifen die Haustüren der Elternhäuser und der Lokale, in denen Mamm...</description>
					<pubdate>Sun, 22 May 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>ESC: GEWONNEN …! - Teil 2</title>
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		… na ja fast. Langsam und unauffällig schlich sich Raphael Gualazzi bei der Punktevergabe von hinten an – er ist einfach zu höflich – und fast hätte er’s noch geschafft! Überrundete die Schnallies aus Schweden und vor allem diesen Angeber mit Michael Jackson Handschuh aus … wo kam er noch her? Raphael Gualazzi, der ja eigentlich und unüberhörbar ein wahrhaftiger Jazzer ist, sass vermutlich hinter der Bühne, guckte sich die schrillen Jungs und Deerns auf der Bühne an und mag sich nur gefragt ...</description>
					<pubdate>Sun, 15 May 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>ESC: Yogi B&#228;r swingt f&#252;r Italien - Teil 1</title>
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				<description>Also, ich näsel ja bis heute verzückt und hartnäckig „Groon Pri Örovisioon dölla choonsoon“, anstatt „yurovischn songcontest“ zu nuscheln und das dynamische ESC kommt mir schon mal gar nicht über die Lippen. Damals, als ich mit Mama und Papa und großem Bruder vorm Fernseher sass und meine erste musikalische Sozialisation bei Graubrot und Gewürzgurken durchmachte, hieß das Ding schlicht und feierlich Grand Prix. Schon damals ging’s vor allem drum, durchzuhalten, nicht im Laufe des Abends im musik...</description>
					<pubdate>Sun, 15 May 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Maurizio Maggiani, Der Erz&#228;hler Genuas</title>
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				<description>„Meine Kunst zu erzählen hat ihren Ursprung in der Küche meiner Urgroßmutter Veronica. 
Ich stamme aus einer bäuerlichen Großfamilie, wie es sie zu Beginn der fünfziger Jahre noch gab. Und wie überall auf der Welt, wo Land bearbeitet wird, hat man im Sommer zwölf Stunden am Tag auf den Feldern gearbeitet, bis zur Grenze der Erschöpfung. Aber wenn es Abend wurde, haben sich alle um den großen Küchentisch versammelt. Ich erinnere mich, dass er so groß war, daß man zwei Tischdecken brauchte.
Ich ...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Die Via Aurelia – auf den Spuren einer alten Freundin</title>
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				<description>Am Ende ist sie wie eine Freundin vertraut, die Aurelia, deren Name wie der einer geheimnisvollen Schönheit klingt. Zwischen den beiden ligurischen Hafenstädten La Spezia und Genua verläuft eine der schönsten Teilstrecken der alten Römerstrasse. Auf gerade 113 Kilometer durchquert sie Ligurien, und doch geht ihr Weg hier durch Welten, wie sie nicht verschiedener sein könnten. So sehr ist die Landschaft links und rechts des Wegs vom Kontrast zwischen mediterranen Farben und dem intensiven Grün de...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Aperitif in Genua</title>
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				<description>Mein Gang durch Genua beginnt meist in der Via Garibaldi, eine der prachtvollsten Strassen Genuas. Früher hieß sie Strada nuova; neben der Strada nuovissima, der heutigen Via Cairoli, und der Via Balbi ist sie eine der drei zentralen Achsen der Stadt. Genua ist eine vertikale Stadt, ohne eigentliches Zentrum, dafür mit drei Achsen, den drei Prachtstrassen, die die Stadt durchziehen.

Genua hat einen der größten und am besterhaltensten mittelalterlichen Stadtkerne Europas. Die Via Garibaldi, de...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Eine Welt aus Schiefer</title>
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				<description>Schiefer ist ein typisch ligurischer Stein, bescheiden und widerspenstig wie die ligurische Erde oder wie die Ligurer selbst. Das tiefe Schwarz verleiht dem Stein einladenden Glanz, doch bei genauerer Betrachtung ist Schiefer weich und gefügig. Seit dem 8. Jahrhundert v. Chr. wird im Fontanabuona-Tal um den Ort Cicagna und an der Ponente Schiefer abgebaut, wie man aus archäologischen Funden weiss. Damals ist die berühmte Nekroplis in Chiavari entstanden, die ganz aus Schieferplatten errichtet wa...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Blaue Fische</title>
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				<description>Jeden Dienstag und Donnerstag kommt der Fischhändler vorbei. Er ruft an, wenn er in Corniglia losfährt, dann holt mich Francesca mit der roten Verspa ab.
„Vuoi pesci?“
Ab Ende Juni lasse ich alles liegen und stehen und fahre mit Francesca die Strasse hinauf, natürlich in der Hoffnung, dass es acciughe gibt. Die sommerliche Hitze treibt sie vor die Küste. Die acciughe von Monterosso werden in ganz Ligurien geschätzt. Heute hat Ermanno acciughe dabei, ziemlich versteckt, und zuallererst nimmt er...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Buon Compleanno, Don Gallo!</title>
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				<description>Von Don Andrea Gallo hatte ich schon lange gehört, bevor ich ihn kennengelernt und mich daran gemacht hatte, Genua zu entdecken. Ich weiss noch, wie ich damals ganz aufgeregt vom Bahnhof Porta Principe die Comunità San Benedetto aufgesucht hatte. Ich war viel zu früh, und hatte in der angrenzenden Kirche die Madonnenbilder betrachtet. Ich hatte manchmal von ihm gehört: Ein Priester, der gelegentlich die ganze Stadt in Aufruhr versetzt hatte, zum Beispiel, als er allen „extracomunitari“ öffentlic...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Verf&#252;hrerische Zitronen</title>
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				<description>Neben der immergrünen Macchia, Steineichen und vielen Pinien prägen vor allem die leuchtenden Zitronenbäume die Vegetation an der Küste. Bereits Märchenerzähler Hans Christian Andersen war fasziniert von den Zitronenbäumen, die für alle, die aus dem Norden kommen, ein Bild des ewigen Frühlings darstellen: Zu recht gelten Zitronen als Lebenselixier, denn Zitronenbäume sind ein Wunder der Natur: Sie blühen im Februar, im Juni und im Oktober, während gleichzeitig die reifen Früchte geerntet werden....</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Zwei Welten</title>
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				<description>Vor meinem Haus hält ein silbernes Auto der oberen Mittelklasse. 
Wollen Sie zu mir? - Nein, wir wollten hier nur parken. - Eigentlich stehen Sie in meinem Garten. Wie lange bleiben Sie denn? - Wir möchten zu Fuß ins Dorf gehen, denn wir wollen den Menschen und der Natur hier Respekt entgegenbringen. - Na gut, dann bleiben Sie stehen.
Wie so oft geht der bewundernde Blick der Wanderer über die Terrassenlandschaft. Sie wissen nicht, das nur ein einziger, Giuliano, das Land überhaupt noch bestel...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Die Kl&#228;nge Genuas</title>
				<link>http://www.myliguria.com/details.php?nodeId=964</link>
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				<description>„In der Vergangenheit,“ erzählt Liedermacher Max Manfredi, „war man stolz darauf, aus Genua zu stammen. Das hat mit der großen Vergangenheit der Stadt als ‚Superba,’ als Herrin der Meere, zu tun. Überall im Mittelmeerraum wurde genuesisch gesprochen: Wenn sich die Mannschaft eines Schiffes in der Türkei einem Leuchtturmwärter verständlich machen wollte, hat man es in allen Sprachen versucht. Aber erst wenn man genuesisch mit ihm sprach, hat er verstanden, dass er das Licht des Leuchtturms lösche...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Beruf: Liedermacher</title>
				<link>http://www.myliguria.com/details.php?nodeId=956</link>
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				<description>Ich lerne Sergio Alemanno am alten Hafen kennen, als er die Genueser Nationalhymne „Ma se ghe pensu“ über das Schicksal der Emigranten für eine Schulklasse singt.
Mit dabei ist Franco Piccolo, mit dem er zwei seiner wichtigsten Lieder, „O strasse“ und „Ostaie,“ geschrieben hat.
„Natürlich ist „Ma se ghe pensu“ das schönste Lied der Welt, sagt Sergio, „aber ich hasse es. Vielleicht habe ich angefangen, Lieder auf Genuesisch zu schreiben, weil ich „Ma se ghe pensu“ einfach nicht mehr hören konnt...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Zitronen &#252;ber dem Meer</title>
				<link>http://www.myliguria.com/details.php?nodeId=949</link>
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				<description>In Giacomos Zitronenhain steht eine windschiefe Holzhütte in Blautönen und Türkis. Auf den „cian,“ von Trockenmauern gestützten schmalen Terrassen, wachsen Zitronen und Weinreben in gleichmäßigen Reihen. Der Winter war besonders hart, auch wenn das Grundstück auf einer geschützten Anhöhe liegt. Obwohl das Fruchtfleisch bei den herabgefallenen Früchten nicht mehr verwendet werden kann, sind die makellosen Schalen noch zum Ansetzen von Limoncino geeignet. 
Am späten Vormittag lädt uns Giacomo zu ...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
		</item>
	
	
	
		<item>
			<title>Prosecco in Grandhotels</title>
				<link>http://www.myliguria.com/details.php?nodeId=934</link>
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				<description>In den Gärten wuchsen Orangen und Granatäpfel, und die blühenden Zitronenbäume erinnerten an den Frühling, wenn es im Norden noch Winter war: Nicht wie heute im Frühling oder Sommer, sondern im milden Winter suchten im 19. Jahrhundert russische Fürsten, Maler und Dichter die Riviera auf. Die Küste bei Rapallo, Santa Margherita und Portofino ist der einzige Ort der Welt, findet Giulio Ciana, der als Abkömmling der Hoteliers-Familie Ciana noch im Hotel „Regina Elena“ geboren ist, wo man den wahren...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Die Welt der Mimosen!</title>
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				<description>Die Mimosen meiner Nachbarin Silvana blühen bereits Ende Februar. Manchmal schenkt sie mir einen Zweig, einen winzigen nur, weil der Baum selber noch am Wachsen ist. Dafür besitzt die Renault-Werkstatt in Levanto einen riesigen Baum: Jedes Jahr zum 8. März schneiden die beiden Inhaber verschwenderische Zweige ab, die sich, wer vorbeikommt, einfach nehmen darf.
Auch in Deutschland oder der Schweiz leiten die ersten Mimosenzweige den Frühling ein. Sie kommen von der Costa di Ponente, die bei San ...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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		<item>
			<title>Sehnsuchtsrezepte</title>
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				<description>Wenn ich Sehnsucht nach Ligurien habe, koche ich zwei Gerichte.

Das ist einmal Antonias Pilzsugo:

Zutaten (für 2 Personen)
Eine Handvoll getrocknete (oder frische) Steinpilze
(sonst pro Person 100 g frische Austernpilze, in Streifen geschnitten)
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 Glas Weißwein
4-5 frische Tomaten, geschält und gewürfelt, oder eine Dose geschälte Tomaten
1 Peperoncino-Schote, Salz, Petersilie, Thymian,

Zubereitung:

Getrocknete Pilze ca 30 Minute in lauwarmem Wasser ei...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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		<item>
			<title>Von Gefr&#228;ssigen Wildschweinen Und Schwieriger Landbestellung</title>
				<link>http://www.myliguria.com/details.php?nodeId=907</link>
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				<description>Am Abend kommt Roberto auf ein Glas Wein vorbei. Mitte Februar müssen die Olivenbäume geschnitten werden. Die Olivenernte im letzten Jahr war von der Qualität her gut, der Ertrag leider eher gering. Denn im Mai hatte die große Hitze die frischen Blüten verdorren lassen. Roberto ist einer der wenigen, die im Hinterland der Cinque Terre noch Land bestellen. Er hat gerade einen Kontrollgang gemacht: Wie alle anderen schimpft er auf die Wildschweine, die zur wahren Plage geworden sind. Viele Bauern ...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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		<item>
			<title>Das Gute Meer</title>
				<link>http://www.myliguria.com/details.php?nodeId=903</link>
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				<description>Gegen Abend verlieren sich die hellgrauen Wellen in den Farben des Horizonts. Wenn dann die Sonne über der Riviera di Ponente langsam untergeht, wirft das Meer ihre Strahlen auf die Landschaft zurück und taucht Berge und Täler in irreal glühende Farben ein. Keiner Postkarte würde man glauben, was man hier jeden Abend mit eigenen Augen sieht: ein Ball aus Feuer, der im Blau versinkt. Dann sitzen die Menschen auf den Plätzen ihrer Dörfer und Städte und sagen, ihre Küste sei die schönste der Welt....</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Sonnenuntergang in der Seelenlandschaft</title>
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				<description>Aus den Häusern über den Hügeln dringen Rauchschwaden, der Geruch nach Holzfeuer ist allgegenwärtig. Trotz klirrender Kälte kommen an den Wochenenden ein paar Besucher hierher, die die tröstliche Nähe des Meeres suchen.Die ganze Landschaft hat sich in ihr Winterkleid gehüllt. Wer die Felder bestellt, hat wenig zu tun: Weinreben schneiden, den Holzvorrat für die nächsten Monate sichern.Nachdem das Meer tagelang an der Mole hochpeitschte, liegt es nun ruhig in der vorsichtigen Abendsonne. Doch plö...</description>
					<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Rezept F&#252;r den Perfekten Kindergeburtstag</title>
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				<description>Es braucht innerlich nur einen kleinen Schalter. Man klickt mental darauf, wechselt von einer Kultur zur anderen – und schon geht alles viel leichter. Dieses Klick-Gefühl überkam mich kürzlich bei einem italienischen Kindergeburtstag. Eine solche &quot;Festa di compleanno&quot; läuft in der Regel so ab: Die mit der Organisation der Party zuständige Mutter ist sich dessen zwar nicht gewahr, aber sie handelt nach einem festen, ungeschriebenen Ritual: Ablauf des Festes, Angebot der Speisen und Getr...</description>
					<pubdate>Mon, 04 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubdate>
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			<title>Im Land der Superlative</title>
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				<description>Machen wir doch mal eine Liste der besten Dinge in Italien: Dieses Land hat den besten Kaffee der Welt, das eleganteste Design, die berühmtesten Modeschauen, das kinderliebste Volk, die erotischsten Autos, die leckerste Küche...

Es gäbe noch viel mehr der Superlative – leider auch auf Negativ-Liste. Denken wir mal an die Müllhalden. Nein, diesmal nicht an die illegalen Giftmülldeponien in Neapel. Ich habe vielmehr die alltäglichen, kleinen Müllhaufen vor Augen, die sich hier an jeder Ecke tür...</description>
					<pubdate>Wed, 23 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Vermisst - Wo bleibt die Mediterrane K&#252;che?</title>
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				<description>„Donnerstag ist künftig Früchtetag“ ruft meine 10-jährige Tochter freudig und schmeisst Ihren Schulranzen in die Ecke. Die Lehrerinnen verlangen neuerdings, dass die Kinder jeweils am Donnerstag für Ihre Zwischenmahlzeit Obst mitbringen.

Seit die Kids vor Jahren in die Schule eingetreten sind, ernähren sie sich in den Pausen von Zucker- und Fettbomben: Die einen Mütter geben ihnen Pizzette mit Cola mit, die anderen setzen auf Öl-triefende Focaccia mit Eistee oder auf Chips mit gezuckerten Säf...</description>
					<pubdate>Wed, 12 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Novemberliebe</title>
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				<description>Durchaus: Die Sommermonate haben ihren Reiz. Doch wenn all die Sonnenanbeter in Vergnügungslaune an die Küste schwappen, dann gleicht Ligurien einer Affäre auf Raten: Zwei, drei Wochen pro Jahr begehrt man es. Das mag sexy sein, aber bis zum Herz reicht so eine Liaison nicht.

Ligurien will tiefgründiger erobert werden. Seine wahre Schönheit liegt nicht halbnackt am Strand. Sie ist verborgener, oft auch im Unscheinbaren. Man findet sie vielleicht in den ruhenden Händen einer Nonna, die mit all...</description>
					<pubdate>Thu, 18 Nov 2010 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Boxenstopp in der Provinz</title>
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				<description>Sie pilgern von einer Vernissage zur nächsten, von Event zu Event; sie treffen wichtige Leute, erledigen wichtige Dinge – in ihrer Stadt, dem Zentrum der Welt.

Meine Stadt war mal Zürich, die kleine Weltstadt, die alles zu bieten hat, bloss kein Meer. Nun lebe ich am Meer, in einem Provinznest. Es gibt bei uns kein Hallenbad, kein Opernhaus, nicht mal einen Zoo. Und das Krankenhaus wird bald geschlossen, man ist pleite. 

Die Städter, die hier Ferien machen, lieben den Ort – aber fest leben...</description>
					<pubdate>Thu, 18 Nov 2010 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Fast wie Ferien</title>
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				<description>Wir kennen das vom Sport her: Wenn die einen jubeln, jammern die anderen. Keine Gewinner ohne Verlierer. So verhält sich das nun auch mit dem Schulbeginn, der in diesen Tagen in Italien ansteht. „Uffa, die Schule...!“ jammern sie nun millionenfach, die Schulkinder.

Es ist ein harter Wechsel für sie alle, denn in Italien sind die Sommerferien nicht einfach eine Pause vom gewohnten Alltag – hier stellen sie einen Paradigmen-Wechsel dar: Über drei lange Monate hinweg treten die Kinder in einen a...</description>
					<pubdate>Thu, 18 Nov 2010 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Herbst in den Marmorbergen von Carrara</title>
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				<description>Wie in vielen Gegenden, wo in der Vergangenheit große Armut herrschte, hat sich auch in der Lunigiana eine unberührte Landschaft erhalten. Es ist ein Gebiet voll ungewöhnlich reizvoller Gegensätze, wo sich die fruchtbare Ebene des Magra-Flusses mit dem Küstenstreifen verbindet und der Blick vom Meer auf eine blendendweisse Berglandschaft fällt.

Seit über zweitausend Jahren wird in Carrara Marmor gebrochen. In der Gegend um Carrara und und seinen Marmorsteinbrüchen entstand eine ungewöhnliche ...</description>
					<pubdate>Fri, 05 Nov 2010 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Genua f&#252;r Erstbesucher</title>
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				<description>(2004 geschrieben für die deutsche Frauenzeitschrift Amica, Copyright: Gabriela Bonin)Beim ersten mal fallen sie alle darauf rein: Bestellen ein simples Bier oder einen Prosecco – und dann serviert der Kellner ein Tablett voller Schälchen und Gläser, als ob man aller Art von Antipasti angefordert hätte: Salami, Kapernäpfel, Oliven, Foccacia und andere lokale Spezialitäten türmen sich vor den Genua-Einsteigern . Die Neulinge winken dann erschreckt ab: haben wir doch gar nicht bestellt. „Alles inb...</description>
					<pubdate>Tue, 08 Dec 2009 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Finollo in Genua</title>
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				<description>(Text aus dem Jahr 2004, Copyright: Gabriela Bonin)So einen wie den Finollo dürfte es eigentlich gar nicht mehr geben. So einer ist aber typisch für Genua: Gilt als eine der feinsten Adressen Italiens, bezeichnet sich als „einen der letzten wahren Antiglobalisten“ der Modewelt, lässt dabei eine Spur Ironie über sein Gentleman-Lächeln huschen und weist stolz darauf hin, dass die Jugendstil-Vitrinen seiner Schneiderei noch genau so aussehen wie anno 1899. Damals hatte Urgrossvater Emanuele Finollo...</description>
					<pubdate>Tue, 08 Dec 2009 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Das A und O der scharfen Puppen</title>
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				<description>Vor einiger Zeit verschlug es mich zur Osterzeit in das kleine Dörfchen Costarainera an die Ponente-Küste Liguriens. Es döst bei San Lorenzo al Mare hoch über dem Meer aus der Zeit gefallen vor sich hin. Der Kirchenkalender hatte Ostern in diesem Jahr in die gefühlte Nähe zur Eiszeit gerückt. Eine Tramontana Scura schaufelte seit Tagen tief hängende schwarze Regenwolken über den Monte Faudo. „Tramuntanna scüa, aegua següa“... dunkle Tramontana, sicherer Regen... sagen die Leute im Dialekt der Kü...</description>
					<pubdate>Wed, 30 Nov -001 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Der digitale M&#246;nch in der Blogosph&#228;re</title>
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				<description>Was für ein Auftritt; die Türe der Trattoria flog auf und ein junger Mönch trat mit energischen Schritten ein. Er strahlte förmlich, als sei er gerade selig gesprochen worden. Ein Bär von einem Kerl, in brauner Kutte, schweren Wanderschuhen an den Füßen und einem riesigen Rucksack auf dem Rücken. Bevor die Antipasti aufgetragen wurden, fischte der Mönch zu meiner Überraschung ein iPhone aus dem Rucksack und warf einen beiläufigen Blick auf das Display. In meiner urbanen Metropolen-Bewohnerehre h...</description>
					<pubdate>Wed, 30 Nov -001 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Am Meer mit Mr. Nanof</title>
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				<description>Es ist jedes Mal ein Schauspiel. Man biegt am Ende der Gasse um die Ecke und steht unvermittelt vor ihm. Dem Meer. Die unerwartete Plötzlichkeit des Auftritts überrascht mich immer wieder. Eine nächtliche  „Tramontana“ hat den Himmel auf Hochglanz geputzt. Das ligurische Meer vor Levanto  ist spiegelglatt und von einem unsagbaren Blau. Mittelmeer-Blau. Einzigartig und viel mehr als eine Farbe.  Dieses Blau ist die Brücke zu allen Ufern des Mittelmeeres. „Das Kreieren von Kunst ist wie ein Gang a...</description>
					<pubdate>Wed, 30 Nov -001 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Von W&#246;lfen und Wildschwein-Salami</title>
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				<description>Flanieren macht hungrig. Das liegt in der Natur der Sache. Denn das absichtslose Umherschweifen verbraucht viel Denk-Energie. An einem Wintertag betrat ich daher hungrig wie ein Wolf („Ho fame da Lupo“) die Trattoria „Da Tapulin“ in Levanto. Die Gaststätte wird von den sympathischen Wirtsleuten Di Viviani betrieben. Über der Küchentüre hat Massimo, der Koch, ein Schild angebracht: „La cucina del re“. Das ist jedoch nicht ernst gemeint; die Küche ist durchweg demokratisch und die Preise sind es a...</description>
					<pubdate>Wed, 30 Nov -001 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Der Heilige Fabrizio</title>
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				<description>Wenn man den steilen Treppenweg vom Meer heraufkommt, den kleinen Sportplatz passiert hat, taucht links am Ortsrand von Montaretto die „Casa del Popolo“ auf, die einzige ihrer Art in Italien. Ein Wallfahrtsort für jene Menschen, die hoffen, dass es noch ein anderes, zivilgesellschaftliches und solidarisches Italien geben muss. Unter mir glitzert das ligurische Meer wie Quecksilber. Es ist heiß. Ich klopfe mir den Staub aus dem azurblauen Anzug und betrete für einen Aperitif den wohltuenden Schat...</description>
					<pubdate>Wed, 30 Nov -001 00:00:00 +0100</pubdate>
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			<title>Olivenernte</title>
				<link>http://www.myliguria.com/details.php?nodeId=854</link>
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				<description>Von Anfang November an herrscht eine besondere Stimmung an der ligurischen Küste. Die Olivenernte hat begonnen. Schon in den Wochen davor werden die Netze ausgespannt und die großen Jutesäcke für die reifen Früchte bereit gestellt. Etwas mühsamer ist es, die Früchte direkt von den Bäumen zu ernten, was aber mehr Frische garantiert. Alle Bewohner der Küste bangen, dass es zum Schluss der Ernte nicht regnen wird. Denn die gesammelten Oliven müssen nach wenigen Tagen in die Ölmühlen gebracht werden...</description>
					<pubdate>Wed, 30 Nov -001 00:00:00 +0100</pubdate>
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